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		<title>M Plan Blog</title>
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			<title>M Plan Blog</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 19 Dec 2011 10:22:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Entschleunigung im „Prokuristen-Mercedes”</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/entschleunigung-im-prokuristen-mercedes-922/</link>
			<description>Als stolzer Besitzer eines Audi 100 S, Baujahr 1969, kennt Jochen Marx, Personalreferent bei der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_audi100s.jpg" height="160" width="240" alt="" />„Audi NSU hatte das Modell heimlich entwickelt und damit den Mutterkonzern VW, der sich mit dem Erwerb der früheren Auto Union nur zusätzliche Montagekapazitäten für seinen Käfer sichern wollte, total überrascht.“ Geplant war zunächst, eine einmalige Auflage von 100.000 Fahrzeugen zu fertigen. Doch die Nachfrage erwies sich als so groß, dass bis 1976 vom ersten Modell mit dem Beinamen „Prokuristen-Mercedes“ weit mehr als 800.000 Einheiten produziert wurden. Eine Entwicklung, die letztlich den Erhalt von Audi als eigenständige Marke sicherte. <br /><br />Genau wie die Modellhistorie des Audi 100 S hat sich bei dem gebürtigen Pfälzer auch die Geschichte seines automobilen Oldtimers ins Gedächtnis eingebrannt: „Ich habe das Fahrzeug 1999 als Student auf eine Zeitungsanzeige hin von den Erstbesitzern gekauft. Dabei handelte es sich um ein älteres Ehepaar, das ein Malergeschäft besaß und den Wagen von 1969 bis 1986 gefahren hatte. Weil sich der Erstbesitzer auch nach dem Erwerb eines neuen Automobils nicht von seinem Audi 100 trennen wollte, stand dieser bis zur krankheitsbedingten Aufgabe des Geschäfts 13 Jahre lang in einer Halle.“ <br /><br />Ein Glücksfall für den Käufer, wie sich bald zeigen sollte: „Das Fahrzeug wies zwar ein paar Standschäden auf, war aber ansonsten im Originalzustand recht gut erhalten. Zur Ausstattung gehörten u. a. der noch vorhandene Einfahraufkleber auf der Windschutzscheibe sowie ein aus der Originalhalterung herausnehmbares Transistorradio, das über die Autobatterie mit Strom versorgt wird.“ Der Motor selbst hatte rd. 96.000 Kilometer gelaufen. Und nachdem der Audi vor der Halle von einem kräftigen Regenguss „naturgewaschen“ worden war, wurde auch die unter einer dicken Staubschicht verborgene Originalfarbe sichtbar: Smaragdgrün. Viel verändert hat der diplomierte Betriebswirt seit dem Ankauf nicht: „Ich habe die Standschäden beseitigen, den Kühler aufarbeiten und einen neuen Auspuff anbringen lassen.“ Dazu kamen vor kurzem zwei neue Stoßstangen, die von VW Classic Parts neu aufgelegt worden waren. Ansonsten blieb der Wagen unrestauriert. „Er ist zwar im Lack top gepflegt, hat aber seine Patina.“<br /><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_audi100s_detail.jpg" height="91" width="485" alt="" />Unterwegs mit seinem automobilen Schätzchen ist der für die Bereiche Produktion und mechanische Fertigung zuständige Personalreferent nur bei gutem Wetter und wenn dafür Zeit und Muße vorhanden sind: „Das Schöne an historischen Fahrzeugen ist, dass sie total entschleunigen. Man steuert viel gelassener und genießt die Fahrt ganz bewusst.“ Zumal auch die Reaktionen der übrigen Verkehrsteilnehmer durch die Bank positiv sind: „Leute, die vorbeifahren, hupen und halten anerkennend den Daumen hoch. Außerdem wird fast immer der Weg freigegeben, wenn man die Spur wechseln will.“ Und so hat Jochen Marx in den zwölf Jahren seit dem Kauf seines Audi 100 S nur annähernd 10.000 Kilometer mit dem Oldtimer zurückgelegt – die aber dafür ganz entspannt im Hier und Jetzt. Im Übrigen stehen bei dem Automobil-Fan noch drei weitere Fahrzeuge in der Garage. Darunter ein Audi A4 für den Alltagsgebrauch sowie eine Mercedes S-Klasse aus dem Jahr 1986.</p>
<p class="kastengruen"><b>Technische Daten</b><br />Baujahr: 1969<br />Motor: wassergekühlter Vierzylinder-Ottomotor, 1,8 l Hubraum, 90 PS<br />Getriebe: vollsynchronisiertes Viergang-Schaltgetriebe<br />Höchstgeschwindigkeit: 162 km/h<br />Karosserieversion: Stufenheck, viertürig<br />Sonderausstattungen: keine, Originalzustand</p>]]></content:encoded>
			<category>Kundeninterviews | Mobility World</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 10:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Elektromobilität – Reif für die Serie</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/elektromobilitaet-reif-fuer-die-serie-1007/</link>
			<description>Politik und Autokäufer fordern heute neben umweltfreundlicheren und verbrauchsärmeren Fahrzeugen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img src="fileadmin/global/bilder/news/MPLAN_20110112_Ralf_Voellmert.jpg" alt="Person Ralf Voellmert Vertriebsleiter bei der M Plan GmbH, Köln" title="Ralf Völlmert, Vertriebsleiter bei der M Plan GmbH, Köln" height="188" width="171" />Noch vor nicht allzu langer Zeit stand bei den Automobilherstellern die Entwicklung von E-Fahrzeugen in größeren Serienstückzahlen nicht im Fokus. Die veränderte politische und gesellschaftliche Großwetterlage erfordert nun allerdings ein möglichst rasches Umdenken der Fahrzeughersteller. Für die zukünftig entstehenden Märkte müssen sich die OEMs etwas einfallen lassen. Neben der Verbrauchsoptimierung der Verbrennungsmotoren und die Reduzierung der Emissionen wird dies sicherlich die Weiterentwicklung der Elektromobilität sein, die sich in den kommenden Jahren aus ihrer Nische heraus zu einem größeren und wirtschaftlich attraktiven Markt entwickeln kann.</p>
<p class="bodytext">Der entstehende „Megatrend E-Mobilität“ hat die OEMs, natürlich nicht zuletzt auch aus Imagegründen, veranlasst, die Entwicklung von serienreifen Elektrofahrzeugen voranzutreiben. Dies stellt die Automobilproduzenten allerdings vor große Herausforderungen, die sie nicht im Alleingang bewältigen können oder wollen. Hierbei sind Entwicklungspartner gefragt ohne deren Leistungen die Entwicklung der Fahrzeuge bis hin zur Serienreife nur schwer vorstellbar ist. </p>
<p class="bodytext">Bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen hat man es mit einer Vielzahl an neuen Technologien zu tun. Diese müssen bewertet und auf ihre Serientauglichkeit hin untersucht werden. Auch der Return Of Investment (ROI) steht im Fokus: Wie lassen sich möglichst rasch signifikante Stückzahlen herstellen? Wie adaptiere ich die Technologien an möglicht viele Fahrzeugtypen und Baureihen? Die Verfügbarkeit von spezifischem Know-how, von personeller und räumlicher Kapazität sind dabei die entscheidenden Erfolgsfaktoren. Dies gilt für die Entwicklung der Komponenten und Systeme ebenso wie für die Bereiche Test und Erprobung und auch für die entwicklungsbegleitenden Themen wie z.B. das Projekt- und Qualitätsmanagement.</p>
<p class="bodytext">Kurzfristig umsetzbar wird E-Mobilität durch die Elektrifizierung des Antriebsstranges von bereits vorhandenen Serienfahrzeugen. Hauptthemen hierbei sind Package-, Gewichts- und thermische Untersuchungen des Fahrzeuges. Außerdem müssen zusätzliche Leistungselektronikkomponenten integriert, die Leitungssätze und die Steuerungssoftware müssen angepasst werden. Anschließend durchlaufen die Fahrzeuge den bereits durchgeführten Test- und Validierungsprozess noch einmal.</p>
<p class="bodytext">Werden Elektrofahrzeugen komplett neu entwickelt, gibt es darüber hinaus weitere Anforderungen. Den Kundenbedürfnissen wie z.B. hohe Reichweite, flächendeckende Verfügbarkeit einer Ladeinfrastruktur und adäquate Anschaffungs- bzw. Betriebskosten stehen die aktuell zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten entgegen. Die OEMs und auch deren Zulieferer müssen bei nahezu allen Komponenten und Systemen in den Fahrzeugen komplett neue Wege beschreiten. Angefangen bei gewichtsoptimierten Leichtbaukarosserien aus neuen Werkstoffen bis hin zu Systemarchitekturen im Bereich der Elektronik und der dazu gehörenden Software. Alles muss leichter, effizienter und preiswerter werden. Neben der Produktentwicklung stossen die OEMs und die Zulieferer natürlich auch in der Fertigungstechnik und im Anlagenbau an ihre Know-how- und Kapazitätsgrenzen.</p>
<p class="bodytext">Entwicklungspartner wie die M Plan GmbH, die über ihr Portfolio an Kompetenzen aus den drei Bereichen Produktentwicklung, Fertigungstechnik und Rohbauanlagen einen ganzheitlichen Ansatz fahren, können einen signifikanten Beitrag leisten, möglichst schnell und effizient Serienfahrzeuge auf die Strasse zu bringen. Hierfür stehen bei M Plan neben den Niederlassungen an den OEM-Standorten auch die beiden „Center of Competence“ Gesamtfahrzeug und Produktionstechnik in Osnabrück zur Verfügung. Neben der unmittelbaren Nähe zu den OEMs und deren Zulieferer ist ebenfalls entscheidend, dass deren Entwicklungsprozesse und Tools bekannt sind und entsprechend qualifizierte Mitarbeiter bereit stehen. Auf einem sehr stark umkämpften Fachkräftemarkt gelingt es Entwicklungspartnern wie M Plan durchaus über interessante Herausforderungen und Projekte sowie ein ansprechendes Vergütungs- und Weiterbildungsangebot, inkl. persönlicher Entwicklungsmöglichkeiten, Fachkräfte zu begeistern und zu gewinnen, die mit ihrem Know-how die Entwicklung der E-Mobilität voranbringen. Ein nicht zu unterschätzendes Argument für eine Partnerschaft mit Entwicklungsdienstleistern, da bedingt durch den aktuellen „War for Talents“ durchaus die Gefahr besteht aus Kapazitätsgründen den Anschluss zu verlieren. M Plan hat daher stark in eigene Rekrutierungskompetenz investiert und ist damit gut aufgestellt um sich im Wettbewerb um Fachkräfte zu behaupten. Darüber hinaus werden an mehreren Standorten regelmäßig junge, motivierte Menschen ausgebildet und durch die bundesweiten, sehr guten Kontakte zu den Hochschulen können laufend Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Praxissemester angeboten werden. Eine eigene Akademie sorgt zusätzlich für die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter in den Bereichen Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz.</p>
<h3>Synergieeffekte liegen auf der Straße</h3>
<p class="bodytext">Konkret arbeitet M Plan z.B. im Bereich der Aggregatentwicklung mit einem namhaften OEM zusammen. Angefangen bei der Simulation und Berechnung, über die Konstruktion, den Tests, die Validierung am Prüfstand und im Fahrzeug sowie die Serienbegleitung: M Plan wickelt komplett eigenverantwortlich entsprechende Neuentwicklungen ab, die zukünftig auch in Elektrofahrzeugen in Serie gehen werden. Zu diesem Zweck hält M Plan entsprechend gut ausgebildete Mitarbeiter im technischen Büro und in der eigenen Werkstatt in unmittelbarer Nähe zu dem OEM vor. Der Automobilproduzent wird dadurch in die Lage versetzt schnell und effizient Neuentwicklungen in die Serie zu überführen, ohne sich um den langwierigen Aufbau von Know-how und Ressourcen kümmern zu müssen. Über eine langfristige Kooperation zwischen Entwicklungspartner und OEM entsteht mit der Zeit dann auch das nötige Vertrauen, welches unbedingt erforderlich ist, wenn anspruchsvolle Technologieprojekte in externe Hände gelegt werden sollen. </p>
<p class="bodytext">Ein weiterer Pluspunkt, den Entwicklungspartner wie M Plan in eine Kooperation mit den OEMs und deren Zulieferer einbringen können, sind Synergieeffekte aus artverwandten und anderen technologiegetrieben Branchen. Ausgereifte technologische Lösungen im Bereich der Elektromobilität gibt es bereits in Flurförderfahrzeugen, Know-how auf dem Gebiet Leistungselektronik findet sich in der regenerativen Energieerzeugung oder in der Schienenfahrzeugbranche wieder. Ausgereifte, effiziente E-Maschinen werden seit Jahrzehnten in zahlreichen Industriezweigen erfolgreich eingesetzt, fortschrittliche Energiespeicher hat jeder in seinem Handy oder Tablet-PC im täglichen Gebrauch. Viele technische Lösungen sind bereits in ausgereifter Form vorhanden, wobei diese allerdings noch an die komplexen Anforderungen der Mobilitätsindustrie adaptiert werden müssen. Allemal leichter und schneller als Technologien komplett neu zu entwickeln.</p>
<h3>Keine 125 Jahre mehr notwendig</h3>
<p class="bodytext">Bis aus dem „Megatrend Elektromobilität“ ein „Megaseller Elektrofahrzeug“ wird, ist es noch ein langer Weg. Alle OEMs und deren Zulieferer haben erkannt, dass wir neue Formen der individuellen Mobilität entwickeln müssen, auch wenn dies zunächst mit einem sehr hohen Invest einhergeht. 125 Jahre hat die Entwicklung des Automobils auf Basis von Verbrennungsmotoren bisher gedauert. Gemeinsam mit ihren Zulieferern und den Entwicklungspartnern werden die Automobilhersteller sicherlich deutlich schneller Elektrofahrzeuge in Serie bringen, die bei den Automobilkäufern zukünftig zu einer ähnlich starken emotionalen Affinität führen wie die Boliden der Gegenwart. </p>]]></content:encoded>
			<category>News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Feintuning für Karosserieblechteile</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/feintuning-fuer-karosserieblechteile-920/</link>
			<description>In der Automobilindustrie ist die Herstellung von Außenhautblechteilen ein äußerst kritischer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img alt="Dipl.-Ing. Achim Strob" title="Dipl.-Ing. Achim Strob, Leiter Fachteam Methodenplanung im Center of Competence Produktionstechnik." src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_strob.jpg" height="190" width="240" />Das M Plan-Fachteam Methodenplanung im Center of Competence Produktionstechnik in Bissendorf bei Osnabrück hat für einen OEM aus dem Oberklassebereich bei mehreren Projekten den Umformprozess verantwortet. Unter anderem im Bereich von Motorhaube und Türen. Fachteamleiter Achim Strob: „Unsere Arbeit setzt in der Regel bereits in der frühen Phase der Bauteilentwicklung an, denn es geht darum, das Bauteil von der Geometrie her in Richtung einer optimalen Herstellbarkeit zu beeinflussen. So prüfen wir z. B., ob die Tiefe einer Griffmulde umsetzbar ist oder designbestimmende Charakterlinien tatsächlich herstellbar sind.“<br /><br />Eine zentrale Aufgabe des Teams ist die Auslegung der Ziehanlage, denn nur über sie lässt sich die maximale Qualität der Oberfläche erreichen. Mit Hilfe der Umformsimulation werden optimale Spannungsverhältnisse erarbeitet. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk der gleichmäßigen Ausstreckung des Blechs und den Laufkanten, die sich durch den Stempelkontakt markieren können.<br /><br />Der reale Ziehvorgang in der Presse führt dennoch oftmals nicht zu den gewünschten Resultaten, da Einflüsse wie Reibung oder Blechdickenschwankungen das Ziehergebnis beeinflussen. So kann es sein, dass auf der Außenhaut die eingangs erwähnten kleinen Einfallstellen entstehen. Sichtbar gemacht werden sie mittels eines Abziehsteins oder durch eine Schwarzlackierung der Blechteile. Was folgt, ist ein anspruchsvolles „Feintuning“, das besondere Kompetenz und Erfahrung erfordert: die Bombierung, bei der notwendige Optimierungen der Blechteile vorgenommen werden. Diplomingenieur Achim Strob: „Anhand der Ziehteile und in Absprache mit den Werkzeugmachern definieren wir erforderliche Optimierungsmaßnahmen, wie z. B. eine Flächenänderung an der Griffmulde. Danach ist es unsere Aufgabe, die originale Bauteilgeometrie in CATIA V5 so zu bombieren, dass bei einem erneuten Ziehversuch keine Einfallstellen mehr entstehen.“ Hierfür ist eine GSO-Lizenz erforderlich, die speziell für diese Anwendung erworben werden muss.“<br /><br />Da es sich bei der Flächenbombierung um eine hochqualifizierte Tätigkeit handelt und die Umsetzung für jede Geometrieänderung wieder neu zu entwickeln ist, können nur sehr erfahrene V5-Anwender diese Aufgabe durchführen: „Man muss den Blechumformprozess sehr genau kennen, das CAD-System beherrschen und über Erfahrung in der Class-A-Qualität verfügen.“<br /><br /><img alt="Zebrastreifen" title="Sogenannte „Zebrastreifen“ machen bei per Bombierung optimierten Blechteilen kleinste Welligkeiten oder Krümmungsänderungen erkennbar." src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_zebrastreifen.jpg" height="144" width="240" />Apropos Class-A-Qualität: Die original Außenhautflächen werden in der Entwicklungsphase von Spezialisten, den sogenannten Strakern, erstellt. „Da ist es klar, dass die von uns bombierten Flächen wieder die gleiche Class-A-Qualität erreichen müssen“, so Fachteamleiter Achim Strob. Zur Prüfung der Oberflächen werden Lichtlinien in CATIA V5 auf die geänderten Bereiche projiziert. Anhand dieser „Zebrastreifen“ sind kleinste Welligkeiten oder Krümmungsänderungen erkennbar. Erst nach erfolgreich bestandener Prüfung der neuen Oberflächen werden die Werkzeuggeometrien geändert und Bauteile neu abgepresst.<br /><br />Da durch die erfolgreiche Bombierung der Werkzeuge bereits mehrere Projekte zur Serienreife gelangten, hat sich das Bissendorfer Fachteam in der Werkzeugbranche einen hohen Bekanntheitsgrad erarbeitet. „Für uns ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Mobility World | Erfahrungsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 08:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Giganten der Strasse</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/giganten-der-strasse-923/</link>
			<description>Dieser Firmenname ist Programm: So groß und „gewichtig“ wie die aus der griechischen Mythologie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img alt="Links: 4-Achs-Sattelzugmaschine. Rechts: Ölfeldfahrzeug mit Sattelauflieger." title="Links: 4-Achs-Sattelzugmaschine. Rechts: Ölfeldfahrzeug mit Sattelauflieger." src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_titan.jpg" height="160" width="485" />Das wird deutlich, wenn Albert Luithardt, einer der drei Geschäftsführer, das Fertigungsspektrum erläutert: „Wir bauen für Daimler auf Basis von Actros-Fahrgestellen Schwerlastzugmaschinen, die eine vierte Achse erhalten und so auf Zuggesamtgewichte von 250 t kommen. Daneben fertigen wir auf Kundenwunsch übergroße Schwerlastzugmaschinen für Sondereinsätze. Dabei handelt es sich um Drei- oder Vierachser, die ein zulässiges Gesamtgewicht von 52 bzw. 64 t haben und Anhängelasten bis 1.000 t hinter sich herziehen können. Da die Achslasten für hiesige Straßenverhältnisse zu hoch sind, werden diese Fahrzeuge vorwiegend in den arabischen Raum oder nach Afrika geliefert.“ Abgerundet wird die Fertigungspalette u. a. durch dreiachsige Ölfeldfahrzeuge für Nutzlasten von bis zu 50 t Gewicht, Fahrgestelle für Winterdienstgeräte sowie Feuerwehr- und Kommunalfahrzeuge.<br /><br />Wie Albert Luithardt betont, versteht sich das in Backnang bei Stuttgart ansässige Unternehmen als Montagebetrieb: „Wir kaufen zu, was wir kaufen können, auch um die Kosten niedrig zu halten: Antriebsstrang, Achsen, Getriebe, Fahrerhaus etc.. Von einem Walzwerk beziehen wir teilweise schon mit gelaserten Bohrungen versehene Rahmenprofile.“ Aufgebaut wird das Ganze dann in einem Zeitraum von sechs bis acht Wochen. „Dabei führen wir alle Arbeiten in Eigenregie aus, einschließlich der Integration der gesamten Elektrik und Elektronik sowie der Lackierung.“ Und noch eine Besonderheit kennzeichnet die Arbeit von TITAN: Die Konstruktion der kompletten Konfiguration erfolgt wie einst „in Handarbeit“ – ganz ohne modernes CAD-System: „Immer dann, wenn wir den Umstellungsprozess anschieben wollen, kommt ein eiliger Auftrag dazwischen. Aber auf kurz- bis mittelfristige Sicht werden wir die Einführung eines 3D-Systems in Angriff nehmen.“</p>
<h3>1.400 PS Leistung </h3>
<p class="bodytext"><img alt="Großflughafenlöschfahrzeug mit TITAN-Fahrgestell." title="Großflughafenlöschfahrzeug mit TITAN-Fahrgestell." src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_titan_feuerwehr.jpg" height="113" width="220" />Auch aktuell ist TITAN wieder mit hochinteressanten Projekten befasst. So entstehen in Zusammenarbeit mit einem weiteren Spezialunternehmen sechs Feuerwehrfahrzeuge, die im Bereich der neuen Landebahn Nordwest des Frankfurter Flughafens stationiert werden. Um zeitliche Einsatzvorgaben erfüllen zu können, verfügen die vierachsigen Fahrzeuge über je zwei Antriebsmotoren. Diese treiben über ein Summiergetriebe alle vier Achsen des Fahrgestells an und bringen dabei eine Leistung von 1.400 PS auf die Straße. Sein bisher „gewichtigstes“ Projekt hat TITAN aber für RWE Power im Braunkohletagebau umgesetzt. Es handelt sich um ein Großfahrzeug, das als Multifunktionsgerät für die Wartung von Kohletransportbändern eingesetzt wird und ein Eigengewicht von 55 t hat.<br /><br />Gefertigt werden die TITAN-Fahrzeuge von rd. 30 Mitarbeitern in zwei modern ausgestatteten Montagehallen am schwäbischen Standort Sulzbach. Hier soll in Zukunft der Bau von Schwerlastzugmaschinen für den Einsatz im außereuropäischen Raum noch intensiviert werden. Schon jetzt entfallen rd. 50 % der Fahrzeugproduktion auf Länder wie China und Russland, nordafrikanische Staaten und die Vereinigten Arabischen Emirate. Im Rahmen der geplanten Expansion setzt TITAN auch gezielt Know-how von mobility-engineering-Spezialisten wie M Plan ein. Albert Luithardt: „Externe Fachkräfte unterstützen uns bereits auf dem Gebiet der Elektronik sowie im Design-Bereich.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Kundeninterviews | Mobility World</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 11:46:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>CATIA oder Pro/ENGINEER</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/catia-oder-proengineer-928/</link>
			<description>CATIA, Unigraphics, Pro/ENGINEER &amp; Co.: Immer noch ist es gängige Praxis, dass sich OEMs und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img alt="Marcel Jacobs" title="Marcel Jacobs, Bachelor of Engineering." src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_jacobs.jpg" height="160" width="220" />Um diese Frage schlüssig zu beantworten, sind vergleichende Untersuchungen mit einer klar nachvollziehbaren Systematik gefragt. Marcel Jacobs, Bachelor of Engineering und seit 1. April 2011 Mitarbeiter der M Plan-Niederlassung Wolfsburg, hat eine solche Analyse vorgenommen.&nbsp; Anlass dafür war die Erstellung seiner Bachelor-Thesis: „Ich habe an der Hochschule Magdeburg-Stendal Maschinenbau mit Vertiefungsrichtung Konstruktionstechnik studiert und bei M Plan Wolfsburg die Möglichkeit erhalten, meine Abschlussarbeit durchzuführen. Dabei wurde ich durch intensives Mentoring optimal unterstützt.“ Thema der Bachelor-Thesis war eine vergleichende Untersuchung der bei Volkswagen eingesetzten CAD-Systeme Pro/ ENGINEER, Wildfire 4, und CATIA V5. „Anhand eines vom OEM zur Verfügung gestellten CAD-Satzes habe ich in beiden Systemen einen Dämpferfilter nachgebaut und dabei sowohl die einzelnen Schritte als auch den gesamten Ablauf in identischer Weise durchgeführt. Auf diese Weise ließen sich die jeweiligen Stärken sowie bestimmte Schwächen beider CAD-Systeme bestimmen und bewerten.“<br /><br />Wer jetzt den voreiligen Schluss zieht, dass es bei der Bachelor-Thesis um ein bloßes Abarbeiten der Thematik ging, liegt nach den Worten von Marcel Jacobs absolut falsch: „Ich bin bei meiner Analyse immer wieder auf Problematiken gestoßen, die eine sehr differenzierte Bewertung erforderten. Unterm Strich zeigten sich bei dem Vergleich einige auch für mich sehr überraschende Ergebnisse.“<br /><br />Der in Schönebeck an der Elbe geborene Ingenieur hat den Automobilbereich von der Pike auf kennengelernt. Nach einer Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker und einer Weiterbildung zum Kraftfahrzeug-Servicetechniker entschloss er sich, noch den Bachelor-Studiengang Maschinenbau anzuhängen. Zum CAD-System Pro/ENGINEER kam dabei als Wahlfach über zwei Semester CATIA V5 hinzu. Detaillierte Erfahrungen mit beiden CAD-Systemen sammelte Marcel Jacobs bei Hausarbeiten während der Semesterferien und durch sein intensives persönliches Engagement. „Doch das wirkliche Praxis-Know-how habe ich erst bei den langjährig erfahrenen Mitarbeitern von M Plan in Wolfsburg erworben.“<br /><br />Seit seiner Festanstellung ist der 27-Jährige als CAD-Konstrukteur im Bereich Motorkühlungssysteme tätig. „Hier kann ich nicht nur bei spannenden Projekten mitarbeiten und eine Menge Erfahrung sammeln, sondern auch in direktem Kontakt mit dem Kunden Abstimmungen vornehmen. Eine ebenfalls sehr interessante Aufgabe.“ Abstand von seinem beruflichen Umfeld findet Marcel Jacobs beim Mountainbiking durch den Harz und bei der Betreuung seines erst wenige Monate alten Sohnes.</p>]]></content:encoded>
			<category>Einer von uns | Mobility World</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 15:48:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Permanente Qualitätsoptimierung</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/permanente-qualitaetsoptimierung-921/</link>
			<description>„Jede Mängelbeseitigung ist eine Art Kleinprojekt, für das ein klar definiertes Budget und genaue...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_raie.jpg" alt="Dipl.-Ing. Maryam Raie" title="Dipl.-Ing. Maryam Raie ist in der Serienbetreuung für die Elektrik und Elektronik zweier Kfz-Baureihen zuständig." height="175" width="240" />Wenn Maryam Raie, Mitarbeiterin der M Plan-Niederlassung Stuttgart, von ihrer Tätigkeit im Serienbetreuungsteam eines renommierten OEM erzählt, wird sehr schnell deutlich, wie konsequent und systematisch hier Mängelbeseitigung erfolgt. Was vor allem an der besonderen Qualitätsphilosophie des Unternehmens liegt. Denn es sieht festgestellte Mängel nicht als reinen Schadensfall, sondern auch als Chance zur permanenten Qualitätsoptimierung. Aufgeteilt ist die zentral in die Entwicklung eingebundene Serienbetreuung nach Fahrzeugbaureihen sowie nach den Fachbereichen Antrieb, Fahrwerk, Karosserie und Elektrik/Elektronik. „Meine Zuständigkeit“, so Maryam Raie, „erstreckt sich auf die Elektrik und Elektronik von zwei Baureihen.“<br /><br />Werden bei Tests oder im normalen Alltagsbetrieb Mängel wie eine Leistungsminderung des Motors festgestellt, setzt die 26-jährige Diplomingenieurin eine minutiös ausgelegte Prozesskette in Gang. Dabei steht zunächst die Ursachenforschung im Vordergrund, d. h., die Fahrzeuge der Baureihe werden im Hinblick auf schadhafte Bauteile untersucht. Ist die Fehlerquelle gefunden, geben entsprechende Laboruntersuchungen Aufschluss über die Mängelursache. „Diese kann konstruktiver Art sein oder im Fertigungsprozess begründet liegen, d. h., bei der Montage ist etwas nicht korrekt gelaufen.“ Manchmal ist aber auch ein bestimmtes Benutzerverhalten der Grund für eine Beeinträchtigung. <br /><br /><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_raie_2.jpg" alt="Dipl.-Ing. Maryam Raie" title="Für Maryam Raie ist jede Mängelbeseitigungsaktion eine Art Kleinprojekt." height="175" width="240" />Und dann geht es bereits um die Frage aller Fragen: Wie kann auf effiziente Weise Abhilfe geschaffen werden? Maryam Raie und ihre Kollegen aus dem Serienbetreuungsteam steuern die nachfolgende Prozesskette: Sie setzen sich mit den zuständigen Entwicklern zusammen, sprechen mit den Verantwortlichen für die Produktionsprozesse oder initiieren die Entsendung von Qualitätsspezialisten, die bei den zuständigen Zulieferern tätig werden – je nachdem, wo die Fehlerquelle angesiedelt ist. Und selbst wenn Leistungsbeeinträchtigungen im Benutzerverhalten ihre Ursache haben, gilt es, die Stabilität des Fahrzeugs insgesamt zu verbessern.</p>
<h3>Enges Zeitfenster</h3>
<p class="bodytext">Die Organisation und das Management all dieser Maßnahmen liegen in den Händen von Maryam Raie und ihren Kollegen: „Die Mängelbeseitigung muss innerhalb des allgemeinen Entwicklungsprozesses in Form standardisierter, systemgestützter Teilprozesse abgearbeitet werden. Das schließt die Dokumentation der Prozesse und der Änderungsumfänge ebenso ein wie die Hinterlegung der entsprechenden Genehmigungen und Freigaben.“ Schließlich wird auch bei der Mängelbeseitigung ein großes Rad gedreht: Je nach Fehlerquelle müssen Zeichnungen angepasst, neue Lieferpläne erstellt und Beschaffungsprozesse angeschoben werden, Komponentenqualifizierungen sind durchzuführen, und der Nachweis der Effizienz der Änderungsmaßnahme ist ebenfalls zu erbringen – um nur einige der möglichen Aufgaben zu nennen. Dazu gibt es für all dies ein enges Zeitfenster: „Wir haben für Optimierungen vom Auftreten des Mangels im Feld bis zum Serieneinsatz der Verbesserungsmaßnahme nur wenige Monate Zeit.“<br /><br />Damit wird auch deutlich, worauf es bei der Arbeit von Maryam Raie ankommt: „Man muss permanent am Ball bleiben, kommunikativ sein sowie Organisationsgeschick und Fingerspitzengefühl besitzen. Dazu sollte man stets den technischen Hintergrund vor Augen haben und sich schnell in Prozesse einarbeiten.&quot;</p>]]></content:encoded>
			<category>Erfahrungsberichte | Mobility World</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 08:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Auto ist immer noch Mythos”</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/auto-ist-immer-noch-mythos-926/</link>
			<description>M Plan-Geschäftsführer Bernd Gilgen und Trendforscher Professor Peter Wippermann im Gespräch über...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Welche gesellschaftlichen Aspekte werden die Mobilität der nahen und der mittelfristigen Zukunft bestimmen?</h3>
<p class="bodytext"><b><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_gilgen.jpg" title="Bernd Gilgen: " alt="Bernd Gilgen" height="201" width="150" />Bernd Gilgen:</b> Die demographische Entwicklung zeigt, dass die Menschen in Deutschland verstärkt in die Städte und Ballungszentren ziehen, die gutausgebaute Nahverkehrsnetze besitzen oder entwickeln. Die Statistiken belegen, dass es immer weniger Zulassungen bei den 18- bis 25-Jährigen in den Städten gibt, da sie meistens nicht auf ein eigenes Auto angewiesen sind.</p>
<p class="bodytext">Auf der anderen Seite gibt es den Trend zu Zweit- und Drittwagen. Der Freizeitaspekt der Automobilnutzung kommt immer stärker zum Tragen. Mobilität bedeutet für die Menschen nicht nur, energiesparend und umweltverträglich zu fahren, sondern auch gleichzeitig die persönliche Mobilität stärker an Freizeit- und Alltagsverhalten anzupassen. Die Fahrzeugvielfalt ist jedoch maßgeblich vom Nutzerverhalten abhängig: Für die Arbeit nimmt man die Limousine, für die Freizeit den Sportwagen, und für die Familie gibt es den Van bzw. SUV. Der Trend geht eindeutig zur multiplen Mobilität. <br />Dadurch ergeben sich neue Geschäftsmöglichkeiten und Absatzmärkte für die Automobilbauer, die zukünftig noch vielfältigere Fahrzeugmodelle und -derivate anbieten werden. Umweltbewusstsein und Nutzerverhalten werden dazu führen, dass es mittel- und langfristig einen Mix aus Hybrid- und Elektrofahrzeugen auf den deutschen Straßen geben wird.<br /><br /><b><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_wippermann.jpg" title="Peter Wippermann: " alt="Peter Wippermann" height="201" width="150" />Professor Peter Wippermann:</b> Die Einwohnerzahl in Deutschland nimmt seit Jahren stetig ab, womit auch die Zahl der potentiellen Käufer abnimmt. Gleichzeitig sinkt das Interesse der jüngeren Schichten, da sie eine geringere emotionale Bindung an das Auto haben. Das Auto wird immer mehr als Fortbewegungsmittel angesehen, das man nicht mehr unbedingt besitzen muss. Daher werden sich die gerade anlaufenden Carsharing-Projekte in den Ballungszentren in den nächsten Jahren zunehmend verbreiten. Parallel wird in sieben Jahren die Altersschicht der über 60-Jährigen die größte Zielgruppe für die Automobilbranche darstellen. Diese altersbedingte Verschiebung der Käuferschichten bedingt die Entwicklung neuer Modelle. Im Moment bestimmen noch große, behäbige Autos das Stadtbild, was sich aber aufgrund der Infrastruktur und des gesellschaftlichen Bewusstseins verändern wird. In Zukunft wird man sich wohl auf kleinere und spritsparendere Modelle fokussieren.</p>
<h3>Wie wird sich das Konzept Automobil in Zukunft entwickeln?</h3>
<p class="bodytext"><b>Gilgen</b>: Aus unserer Sicht als mobility-engineering-Dienstleister wird die multiple Mobilität der Zukunft drei Entwicklungsaspekte zur Folge haben. Erstens: die bereits angesprochene Produktvielfalt. Zweitens: Emissionsverringerung bei Verbrennungsmotoren sowie drittens: den Aspekt des Infotainments, auf den wir später noch eingehen werden. M Plan wird die zukünftige Entwicklung der Mobilität mit technischer Lösungskompetenz begleiten.<br />Zunächst gilt es festzuhalten: Verbrennungsmotoren sind das Kernelement der Mobilität, das es auch in den nächsten 25–30 Jahren noch geben wird. Hierbei lautet die Kernfrage: Wie senken wir bei Verbrennungsmotoren den Verbrauch sowie die Schadstoffemissionen in der Abgasnachbehandlung? Hierbei spielt nicht nur die weitere Entwicklung der Hybridantriebe eine bedeutende Rolle, auch der Leichtbau wird ein großes Thema sein.<br />Die Entwicklung von E-Autos wird vor allem im Bereich der Kommunalfahrzeuge und der kleineren E-Fahrzeuge weiter voranschreiten. Insgesamt geht es bei der E-Mobilität hauptsächlich um die Herausforderungen von Reichweite, Energiespeicherung sowie Thermomanagement: Wie werden die Akkus geladen? Wo „tanke“ ich mein Elektrofahrzeug auf? Wie können im Elektrofahrzeug die Scheiben entfrostet werden? Kurz gesagt: Wie bringen wir das Elektroauto auf die Straße?<br />Allgemein geht es nicht nur um das Automobil selbst, sondern auch um dessen Produktion und um seine Fertigung durch neue automatisierte Anlagen und Roboter. Dort sind wir als Dienstleister ebenfalls stark involviert. <br /><b><br />Wippermann: </b>Die Produktion wird zunehmend durch die Zulieferer übernommen, welche immer stärker in die Prozesse integriert werden. Hinsichtlich der Entwicklung der E-Mobilität bin ich der Meinung, dass diese flächendeckend nur über öffentliche infrastrukturelle Maßnahmen wie zum Beispiel durch Busse und Carparks eingeführt wird. Ich messe der individuellen Nutzung der E-Mobilität in naher Zukunft keine große Bedeutung bei. Dazu fehlt noch zum einen die Grundakzeptanz, zum anderen ist die Entwicklung noch nicht so fortgeschritten, um dafür im großen Maße Infrastruktur bereitstellen zu müssen. Ich bin generell skeptisch angesichts des Populismus, mit dem das Thema in letzter Zeit hochgekocht worden ist. Die weitgreifende Verlagerung auf den E-Antrieb ist für die Automobilproduzenten höchstens eine idealistische, die Weiterentwicklung von Hybridlösungen für Verbrennungsmotoren eine realistische Strategie.</p>
<h3>Stichwort: Infotainment. Welche Rolle spielt die Entwicklung der Kommunikations- und Informationstechnologie in der Zukunft?</h3>
<p class="bodytext"><b>Gilgen: </b>Das Konzept Auto kann nicht neu erfunden werden, aber das Automobil wird zukünftig noch kommoder für Fahrer und Insassen, um das Reisen entspannter zu machen. Es wird immer mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Insassen zugeschnitten, vor allem in puncto Infotainment und passiver Sicherheitstechnik. Die Informationstechnologie wird zunehmend ein Teil des Automobils sein, sei es durch Head-up-Displays oder Bedienelemente, die mit mobilen Geräten vernetzt werden. Hierbei spielt sicher die Vernetzung über UMTS eine große Rolle: Auf der Fahrt in den Urlaub lässt sich beispielsweise vom Fahrzeug aus über UMTS auf den privaten Server zu Hause zugreifen, um bestimmte Wunschfilme auszuwählen, die man für die Fahrt nicht eingepackt hatte.<br /><br /><b>Wippermann: </b>Ich sehe das genauso, die Optimierung des Fahrens hinsichtlich Sicherheit und Bequemlichkeit wird immer wichtiger. Das Auto wird kommunikationsfähiger, vor allem in Bezug auf die Steuerung des Verkehrsflusses, da das zunehmende Verkehrsaufkommen das Haupthindernis für das bequeme und individuelle Vorankommen ist. Man wird zukünftig zwischen der gefühlten individuellen Freiheit und dem bequemen, aber synchronisierten Vorankommen abwägen. Die flächendeckende Akzeptanz des Navigationsgeräts zeigt ja, dass die Autofahrer sich zunehmend durch intelligente Systeme und Fahrhilfen unterstützen lassen. Aufgrund der schnelleren Innovationsgeschwindigkeit der Kommunikations- und Informationstechnologie wird das Auto meiner Einschätzung nach konzeptionell zu den Kommunikationstechniken hinzuaddiert. Es wird spannend, zu beobachten, welche Markenallianzen es in Zukunft geben wird.</p>
<h3>Wie sehen Sie die gesellschaftliche Akzeptanz? Ist das Auto überhaupt noch das Statussymbol Nummer 1 bei der deutschen Bevölkerung?</h3>
<p class="bodytext"><b>Gilgen: </b>Die Markenpflege der Automobilbauer der vergangenen zehn Jahre hat dem Auto-mobil enormen Auftrieb gegeben. Zum einen durch die Einführung von Premiumfahrzeugen, zum anderen durch die Senkung von Verbrauch und Emission. Das Auto ist weiterhin kein reines Transportmittel, sondern Mythos und Statussymbol. Es wird aus Emotionen und Leidenschaft heraus gekauft. Daher wird man auch in 30 Jahren noch sagen: „Einen Golf oder einen Porsche würde ich gern fahren!“ <br /><br /><b>Wippermann:</b> Das Auto ist nicht mehr so statusgebend wie in den letzten 40–50 Jahren. Die individuelle Freiheit wurde früher durch die Mobilität und damit durch das Auto definiert. Heutzutage, gerade bei den Jüngeren, sind Kommunikationsgeräte und Gadgets immer wichtiger geworden. Die individuelle Freiheit wird heute mit ständiger Erreichbarkeit und ständigem Zugang zu Daten und Informationen definiert. Ein Auto ist heutzutage leichter zu ersetzen als ein Smartphone, da dort alles enthalten ist, was einen Menschen sozial agieren lässt.<br />Hinzu kommt, dass die infrastrukturelle Entwicklung der Großstädte immer weniger autokompatibel ist und städteplanerisch eher auf einen Mix der Fortbewegungsmöglichkeiten gesetzt wird.</p>
<p class="bodytext"><br />Vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p class="kastengruen"><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_road_kart.jpg" height="151" width="240" alt="" />„Der Trend geht eindeutig zur multiplen Mobilität und damit zu einer größeren Fahrzeugvielfalt“, konstatiert M Plan-Geschäftsführer Bernd Gilgen. Dabei kommt der Freizeitaspekt der Automobilnutzung immer stärker zum Tragen. Dass z. B. auch ein freizeitorientiertes, sportliches Fun-Car „grünen“ Ansprüchen gerecht werden kann, beweist ein von Master-Studierenden der Hochschule Osnabrück im Verbund mit M Plan entwickeltes und von der Firma SKT Stockel gebautes Road-Kart. Es kommt dank sparsamer Motoren-technik und Leichtbau mit sehr wenig Kraftstoff aus und überzeugt durch einen geringen CO2-Ausstoß.&nbsp;<a href="http://www.road-kart.de%20/" target="_blank" class="pfeil_rot" >www.road-kart.de </a></p>]]></content:encoded>
			<category>News | Mobility World</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 14:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Expansion trotz Fachkräftemangel</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/expansion-trotz-fachkraeftemangel-919/</link>
			<description>In fünf Monaten wurden über 100 neue Fachkräfte eingestellt. Der starke konjunkturelle Aufschwung...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"> <img alt="Ralf Völlmert" src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_02_voellmert.jpg" title="M Plan-Vertriebsleiter Ralf Völlmert." height="167" width="240" />Ist damit eine neue Runde im Ringen um die besten Köpfe eingeläutet? Kommt es zu einem verschärften Wettbewerb, dem M Plan, einer der führenden deutschen Spezialisten im mobility engineering, Tribut zollen muss?<br /><br />M Plan-Vertriebsleiter Ralf Völlmert sieht das anders: „Tatsächlich ist es so, dass man die Situation auf dem Arbeitsmarkt sehr differenziert betrachten muss. Infolge der überstandenen Wirtschaftskrise sowie der Ereignisse der letzten Zeit – Stichwort: Schuldenkrise der EU-Länder, Atomkatastrophe in Japan – forcieren OEMs und Zulieferer weiterhin ihre Effizienzbestrebungen. Dementsprechend werden Aufgaben im Rahmen der Gesamtfahrzeugentwicklung als komplette Arbeitspakete an Kompetenzträger wie M Plan vergeben. Jede Menge interessante Projekte für unsere Mitarbeiter sind die Folge.“<br /><br />Dass M Plan von dieser Entwicklung überproportional profitiert, ist auch eine Konsequenz des im April 2011 erfolgten Zusammenschlusses mit onmotive und Car Engeer Services, der früheren Karmann Engineering Services. Denn durch die damit verbundene fachbereichsübergreifende Verzahnung der Geschäftsfelder Produktentwicklung, Fertigungstechnik und Rohbauanlagen kann die neue M Plan für ihre Kunden zusätzliche Synergien realisieren. „Das erweiterte Portfolio“, freut sich Ralf Völlmert, „ermöglicht es uns, im partnerschaftlichen Zusammenwirken mit OEMs, Systemlieferanten und Zulieferern die Gesamtverantwortung für langfristig ausgerichtete Projekte zu übernehmen. Sei es in unseren Centers of Competence oder onsite im Rahmen einer Komplettabwicklung. Und natürlich unterstützen unsere Fachkräfte auch gezielt Kunden vor Ort.”</p>
<h3>Passgenaues „Matching“</h3>
<p class="bodytext">Das wissen auch Bewerber zu schätzen. Schließlich kann ihnen M Plan das bieten, was sie sich laut einschlägigen Untersuchungen am meisten wünschen: eine Festanstellung mit abwechslungsreichen, spannenden Projekten. Dazu kommen bei M Plan eine gezielte Weiterbildung in firmeneigenen Trainingscentern und der zur Gruppe gehörenden ABLEacademy sowie attraktive Aufstiegsperspektiven in Technik und Vertrieb. Kein Wunder, dass M Plan in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres über 100 neue Fachkräfte einstellen konnte. Darunter auch zahlreiche hochspezialisierte Mitarbeiter.<br /><br />Entscheidender als der Faktor Quantität ist jedoch das richtige „Matching“: der passgenaue Abgleich der personalen Kundenanforderungen mit den auf Mitarbeiterseite vorhandenen Kompetenzen. Für die optimale Auswahl einzelner Fachkräfte oder die passende Zusammenstellung kompletter Projektteams sorgen daher bei M Plan diejenigen, die den regelmäßigen, intensiven Kontakt zum Kunden pflegen und seine Bedürfnisse bestens kennen: die M Plan-Vertriebsspezialisten.<br /><br />Fazit von Ralf Völlmert: „Als kompetenter Partner der Mobilitätsindustrie bietet M Plan OEMs und Zulieferern auch in Zukunft beste Voraussetzungen für die eigenverantwortliche Abwicklung anspruchsvoller Arbeitspakete. Trotz oder gerade wegen des oftmals beschworenen Fachkräftemangels …“</p>]]></content:encoded>
			<category>News | Mobility World</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 08:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Koordination aller organisatorischen Fragen</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/koordination-aller-organisatorischen-fragen-807/</link>
			<description>„M Plan-Fachkräfte sind an entscheidender Stelle beim Kunden tätig – nicht nur im Bereich des ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_01_gremiensprecherin.jpg" title="Briefing: Fachteamleiter Dr. Todor Zahariev." height="160" width="220" alt="" />Sein Team liefert dafür ein gutes Beispiel, ist doch eine seiner Mitarbeiterinnen als Gremiensprecherin bei einem OEM tätig. Ihre zentrale Aufgabe: das Zusammentragen von Informationen sowie deren zielgerichtete Auswertung und Verbreitung. Woraus sich wiederum neue Aktivitäten ergeben, wie ihr Fachteamleiter bei M Plan, Dr. Todor Zahariev, zu berichten weiß: „Das betreute Fahrzeug- und Motorsegment umfasst die Bereiche Motor und Getriebe mit den Untergruppen Elektrik, Abgasanlage, Kühlung etc.. Zu jeder dieser Untergruppen gibt es Entwicklungsabteilungen und sogenannte SE-Teams (Simultaneous-Engineering-Teams), mit denen zusammengearbeitet wird. Die SE-Teams befassen sich übergreifend mit der technischen Entwicklung, während M Plan als Koordinator für alle organisatorischen Fragen zuständig ist.“ </p>
<h3>Zum umfangreichen Aufgabenspektrum gehören u. a.</h3><ul><li>Die geschäftsbereichsübergreifende Erarbeitung, Abstimmung und Verfolgung der Projektziele (Einzelkosten, Entwicklungskosten, Versuch/Erprobung, Verbrauch, Gewicht) sowie der projektbezogenen Targets für Technik, Kosten, Gewichte, Umwelt und Qualität mit den SE-Teams, der technischen Projektleitung und dem Produktmanagement (bis auf Teileebene).</li><li>Die geschäfts- und fachbereichsübergreifende Abstimmung, Steuerung und Bewertung der Belange sowie die Bearbeitung des spezifischen Bauteileumfangs.</li><li>Die Koordination und Sicherstellung des projektbezogenen Informationsflusses aus der Antriebsentwicklung und ihren Entwicklungsabteilungen in die unterschiedlichen Fahrzeuggremien sowie Übermittlung von Fahrzeugbelangen und Informationen in die Antriebsentwicklung bzw. deren Fachabteilungen.</li></ul><p class="bodytext"><br />Die Runden und Gremien, in denen M Plan moderiert, referiert und präsentiert, decken ein breites hierarchisches Spektrum ab. Das reicht von der Fachabteilung bis zur obersten Entscheidungsebene. Dr. Todor Zahariev: „Es gibt Technik- und Chefgespräche, bei denen wir vertreten sind und für die wir Briefings und Präsentationsunterlagen erstellen. Und natürlich müssen auch sämtliche Genehmigungsverfahren von uns vorbereitet und koordiniert werden.“ </p>
<h3>Auch als Problemlöserin gefragt</h3>
<p class="bodytext">Außer als Organisatorin und Koordinatorin ist die M Plan-Gremiensprecherin auch als Problemlöserin gefragt. Beispielsweise wenn aus der Produktion die Rückmeldung kommt, dass ein Bauteil nicht rechtzeitig beschafft werden kann. Dann gilt es, mit den zuständigen Stellen zu beraten, welche Maßnahmen einzuleiten sind. „Wir sind in diesem Fall diejenigen, die in alle Richtungen kommunizieren: Wie der aktuelle Status ist, welche Möglichkeiten sich anbieten und wie sich das Ganze auswirkt.“<br /><br />Für ihre Tätigkeit benötigt die Gremiensprecherin ein hohes Maß an kommunikativer Kompetenz, aber auch Durchsetzungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Probleme, als Externe eine solche Funktion auszuüben, gibt es nicht. Dr. Todor Zahariev: „Die Akzeptanz beim Kunden ist groß, zumal dort ein offenes und kommunikatives Klima herrscht.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Mobility World | Erfahrungsberichte</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Autobauer setzen auf Kohlefaser</title>
			<link>http://www.m-plan.de/blog/details/autobauer-setzen-auf-kohlefaser-812/</link>
			<description>Während Daimler künftig gemeinsam mit dem japanischen Kohlefaserspezialisten Toray Leichtbauteile...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><img src="fileadmin/m-plan/images/blog/mobility_world_2011_01_kohlefaser.jpg" title="Hier wird ein Kohlefaserdach für das Sportmodell M3 hergestellt. (c) BMW Group" height="160" width="240" alt="" />Der Wolfsburger Konzern wurde mit diesem Schritt zweitgrößter Aktionär bei dem Wiesbadener Unternehmen. In der Autobranche arbeitet SGL Carbon bereits mit BMW zusammen: 2009 haben die beiden Firmen ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet. BMW-Großaktionärin Susanne Klatten hält über ihre Beteiligungsgesellschaft Skion mehr als 20 % der Anteile an SGL. „Der Volkswagen-Konzern treibt das Thema Leichtbau seit langem mit großem Engagement voran”, erklärte VW-Chef Martin Winterkorn anlässlich des Einstiegs bei SGL Carbon. „Denn das ist ein weiterer wichtiger Schlüssel zur Reduzierung von Verbrauch und Emissionen.“ Die SGL Group sei einer der Marktführer für Carbonfasern und moderne Verbundwerkstoffe.</p>]]></content:encoded>
			<category>Mobility World | News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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